
Formuliere kurze Sätze, erkläre Fachbegriffe, vermeide doppelte Verneinungen. Nutze klare Icons mit Text, konsistente Platzierung und ausreichende Abstände. Baue verständliche Fehlerzustände: Wenn ein Code nicht erkannt wird, biete Alternativen und zeige nächsten Schritt. Teste Farben gegen Kontraste, achte auf ausreichend große Touchflächen. Ein optionaler „Ruhemodus“ reduziert Animationen und Töne. So fühlen sich mehr Menschen sicher, finden schneller Antworten und trauen sich, Neues auszuprobieren, ohne Angst, etwas falsch zu machen.

Audiodeskriptionen beschreiben, ohne zu werten, und lassen Raum für eigene Wahrnehmung. Untertitel sind synchron, gut lesbar und vermeiden Informationsverlust. Gebärdenvideos berücksichtigen Blickführung, Größe und Hintergründe. Binde Fachpersonen und Communities in die Produktion ein, teste mit realen Nutzerinnen. Stelle Download-Optionen bereit, wenn Netz schwach ist. Hinterlasse keine Barriere zwischen Anspruch und Umsetzung: Qualitätssicherung gehört in jeden Sprint, damit niemand ausgeschlossen wird und alle die Sammlung in Ruhe erleben können.

Unterstütze Einhandbedienung, große Ziele und ausreichende Abstände. Erlaube Pausen, speichere Fortschritt und vermeide Zeitdruck. Biete alternative Navigationswege: Liste, Karte, Suche, Zahlencode. Reduziere kognitive Last durch klare Reihenfolge und progressive Offenlegung. Nutze haptisches Feedback dezent. Denke an Kopfhörer-Ausleihe und Lautstärkebegrenzung. So wird die App zu einem verlässlichen, ruhigen Begleiter, der Konzentration unterstützt, Orientierung erleichtert und Menschen unabhängig von Fähigkeiten souverän durch Räume und Geschichten führt.